Leistungssport Joel Wicki Sport Rock

Leistungssport

Interview mit Joel Wicki

Für Joel Wicki bedeutet der Schwingsport seit Kindheit Kameradschaft, Wettkampf, Fairness und nicht zuletzt Vergnügen. Hinter Sieg und Niederlage auf dem Schwingplatz steckt jedoch viel Disziplin und Kampfgeist. Seit 2013 trainiert Joel Wicki im SPORT ROCK. Wie der 21-jährige Sörenberger trainiert, was für ihn Leistungssport bedeutet und was er zum SPORT ROCK sagt – im Interview:

 

Joel, seit wann trainierst du schon im SPORT ROCK?

Diesen Sommer seit knapp 5 Jahren. Ich startete damals als ganz normaler Fitness-Besucher. Da mir die Trainingseinheiten im Sägemehl nicht mehr ausreichten, suchte ich ein Fitness Center, welches zu mir passt und mich spezifisch im Spitzensport unterstützen konnte. Damals war ich 16, musste ins Training gefahren werden, hatte meinen «normalen» Trainingsplan, den ich mit Franco, Ursi oder Dani zusammenstellte und eigenständig trainierte.

 

Wieso trainierst du im Sport Rock?

Durch das wachsende Potenzial im Schwingen merkte ich, dass ich mehr Kontrolle im Training brauche, vor allem bei den Ausführungen einzelner Übungen. Beim starken Arbeiten mit Gewichten muss auf Stabilität, Körperstellung und den richtigen, schrittweise Aufbau von Gewichten geachtet werden. Ein persönlicher Trainer, der einem hierbei unterstützt und weiss, worauf es ankommt ist dabei unumgänglich. Mit Dani, Ursi und dem ganzen Fitness-Team habe ich im SPORT ROCK eine unglaublich grossartige Unterstützung zur Seite. Zudem mag ich die persönliche, sportliche Atmosphäre im SPORT ROCK Fitness – man kennt sich und tauscht sich über vergangene Wettkämpfe aus. Während der Aufbauzeit trainiere ich bis zu 5x pro Woche im Fitness, dann ist es schön wenn man sich willkommen und wohl fühlt.

 

Was macht dir am meisten Spass am trainieren?

Dass man die körperlichen und mentalen Fortschritte sieht und seine Ziele verfolgen kann. Die gesteckten Ziele beim Leistungssport will ich immer wieder herausfordern, den Körper Ausreizen bis knapp ans Limit. Das macht mir Spass.

 

Wie sieht ein klassischer Trainingsablauf aus bei dir?

Einlaufen und richtiges aufwärmen der Rumpfmuskulatur ist bei uns Schwingern besonders wichtig. Mein Trainingsprogramm stellt Dani immer individuell zusammen, je nach körperlicher Fitness und Verfassung. Übungen mit Kraft-, Stabilisations, Ausdauer- und Beweglichkeitsementen. Am liebsten trainiere ich Geschwindigkeit, Maximal- und Schnellkraft. Beweglichkeitsübungen weniger, aber es gehört halt alles zusammen. Nach dem Training gibt’s noch ein Readyshake, richtig dosiert je nach Bedürfnissen und anstehender Wettkämpfe.

 

Eine gesunde Ernährung ist wichtig – was empfiehlst du jedem Schwinger?

Der Körper braucht Energie, und dies im Spitzensport ausserordentlich viel. Ich passe meine Ernährung der Saisonplanung an. Gutes, ausgewogenes Essen während der Woche, vor den Wettkämpfen den Kohlenhydrathaushalt füllen und genug Magnesium, damits keine Krämpfe gibt. Essen kann aber auch mal einfach nur gut sein, ohne dass man immer die körperliche Leistung im Hinterkopf hat.

 

Entspannen im Wellnessbereich, liegt auch mal drin?

Ja, ab und zu schon, wenn es die Zeit zulässt. Aber nach einem anstrengenden Training bisschen in der Sauna oder der Dampfgrotte chillen und träumen tut schon ganz gut.

 

Wenn du selber Fitness-Center Besitzer wärst, was würdest du umbedingt haben wollen?

Eine persönliche, freundschaftliche Beziehung zu den Trainingsgästen und ein tolles Team, das finde ich am wichtigsten. Natürlich auch Geräte die einwandfrei funktionieren und Spass machen, damit zu trainieren. Und eine Sauna und ein Dampfbad.

 

Musst du dich auch manchmal motivieren abends noch ins Training zu fahren?

Nein, eigentlich nicht. Das Ziel ist vor Augen – und darum machen oder sein lassen.

 

Was wünscht du dir für die sportliche Zukunft?

Gesundheit und Freunde am Sport.

 

Und was wünschst du dem SPORT ROCK?

Dass sie viele zufrieden mit Abonnenten haben, und einen möglichst unfallfreien Trainingsbetrieb.

 

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